Wer Wohnanlagen verwaltet, jongliert meist mit mehreren Dienstleistern: einer mäht, einer räumt Schnee, einer putzt das Stiegenhaus, einer schaut sich die Bäume an. Jeder mit eigener Rechnung, eigenem Termin und eigener Erklärung, wenn etwas liegen bleibt. Hier steht, was eine Anlage tatsächlich braucht – und was sich zusammenfassen lässt.
Das Jahr über: Grünflächen
- Rasenpflege in festem Rhythmus, je nach Saison wöchentlich bis zweiwöchentlich
- Hecken- und Strauchschnitt, üblicherweise zweimal jährlich
- Laubräumung im Herbst – nicht nur Optik, sondern auch Rutschgefahr
- Pflege von Beeten und Außenanlagen nach Vereinbarung
Im Winter: Räumen und Streuen
Für Eigentümergemeinschaften der heikelste Punkt, weil es um Haftung geht. Entscheidend sind drei Dinge: Einsatz vor dem Berufsverkehr, klar definierter Umfang (Zufahrten, Gehwege, Müllplatz, Besucherparkplätze) und ein automatischer Einsatz bei festgelegter Schneelage – ohne dass jemand anrufen muss. Wir dokumentieren jeden Einsatz mit Zeitpunkt; im Streitfall ist das der entscheidende Nachweis.
Laufend: Reinigung
- Stiegenhaus und Gemeinschaftsflächen in festem Intervall
- Müllräume und Standplätze der Container
- Tiefgarage und Zufahrten nach Bedarf
- Glas- und Fensterreinigung der Gemeinschaftsbereiche, meist quartalsweise
- Pflasterreinigung von Wegen, Zugängen und Vorplätzen, meist einmal jährlich
Einmal jährlich: Bäume kontrollieren
Bäume auf dem Grundstück bedeuten Verkehrssicherungspflicht. Bricht ein Ast, ist die erste Frage, ob regelmäßig kontrolliert wurde. Für größere Bestände empfiehlt sich ein Baumkataster mit dokumentierten Kontrollfristen. Dafür arbeiten wir mit geprüften Fachbetrieben aus unserem Netzwerk zusammen: Wir organisieren den Auftrag, die Erhebung übernimmt qualifiziertes Fachpersonal. Genauso läuft es bei der Baumpflege.
Dazwischen: hinschauen
Der unterschätzte Teil. Eine lockere Gehwegplatte, ein verstopfter Einlauf, eine defekte Außenleuchte, ein tropfender Anschluss im Keller – früh gemeldet sind das Kleinigkeiten. Übersehen werden daraus Schäden und im schlimmsten Fall Haftungsfälle. Wer ohnehin regelmäßig vor Ort ist, sieht so etwas.
Warum sich Bündeln lohnt
- Ein Ansprechpartner statt vier – eine Nummer, wenn etwas ist
- Abgestimmte Termine, keine Überschneidungen und keine Lücken
- Eine Rechnung, ein Vertrag, nachvollziehbare Leistungen
- Dokumentierte Einsätze als Nachweis gegenüber den Eigentümern
- Einheitliche Qualität über alle Bereiche der Anlage
Wie wir starten
Wir gehen die Anlage einmal mit Ihnen ab und halten fest, was tatsächlich anfällt – Flächen, Intervalle, Besonderheiten. Daraus entsteht ein Betreuungspaket mit festem Leistungsumfang und klarem Preis. Die Begehung ist kostenlos und unverbindlich.
Kurz gesagt
Grünflächen, Winter, Reinigung, Glas, Pflaster und Baumkontrolle lassen sich in einem Paket bündeln. Nach einer Begehung erstellen wir Ihnen ein Angebot für Ihre Anlage.