Eine Hecke, die zweimal jährlich geschnitten wird, bleibt dicht und in Form. Eine, die nur alle paar Jahre drankommt, verkahlt innen – und lässt sich dann nur noch mit einem harten Rückschnitt retten.
Die zwei Termine
- Ende Juni: der Hauptschnitt nach dem ersten Austrieb. Die Hecke treibt danach nochmals nach und bleibt kompakt.
- Spätsommer bis Frühherbst: der Formschnitt, der bis zum Winter hält.
Die Regel, die oft vergessen wird
Im Frühjahr und Frühsommer brüten Vögel in Hecken. Starke Rückschnitte gehören deshalb außerhalb der Brutzeit erledigt – ein schonender Formschnitt ist meist möglich, ein radikales Zurücksetzen nicht. Wer unsicher ist, verschiebt lieber auf den Spätsommer.
Form macht den Unterschied
Schneiden Sie unten etwas breiter als oben. Nur so bekommt auch der untere Bereich Licht und verkahlt nicht. Dieser Trapez-Trick entscheidet darüber, wie Ihre Hecke in fünf Jahren aussieht.
Kurz gesagt
Zweimal im Jahr, trapezförmig, Brutzeit beachten. Wir übernehmen den Schnitt inklusive Entsorgung – besenrein.