Viele denken bei Gartenarbeit an den Frühling. Bei Baumfällungen ist das anders: Die Monate von Herbst bis Spätwinter sind fachlich oft die bessere Wahl.
Vier Gründe dafür
- Ohne Laub sieht man den Kronenaufbau – Schäden und morsche Äste fallen sofort auf.
- Gefrorener oder trockener Boden nimmt schwere Geräte besser auf. Ihr Rasen bleibt heil.
- Außerhalb der Brut- und Nistzeit ist eine Fällung naturschutzrechtlich meist unkomplizierter.
- Weniger Masse bedeutet weniger Grünschnitt – und damit weniger Entsorgungsaufwand.
Was trotzdem nicht warten sollte
Ein Baum, der nach einem Sturm angerissen ist oder sichtbar zur Seite neigt, wartet nicht auf die passende Jahreszeit. Sicherheit geht vor Timing.
Kurz gesagt
Planen Sie größere Fällungen für Herbst oder Winter. Gefährliche Bäume gehören sofort begutachtet.